Chirurgie

Bariatrischen Operationsmethoden

Unter bariatrische Chirurgie versteht man Gewichtsreduzierung durch Operation.[1][2][3]

Welche Operationsmethode kommt für mich in Frage?

 Eine Antwort? Nicht hier!

Auf diese Frage werden Sie hier keine Antwort finden. Diese Fragen sollte und müssen Sie sich am Ende der Vorbereitungen zur Antragsstellung auf Kostenübernahme an die Krankenkasse in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt selbst beantworten. Die SHG kann Ihnen nur Hilfestellung bei der Findung der Antwort geben, die Frage aber nicht beantworten.
Nachfolgende finden Sie einen kurzen Überblick über bariatrischen Operationsmethoden, weitere und umfassender Informationen zu den entsprechenden Operationsmethoden, zur notwendigen Nachbehandlung bis hin zur etwaigen Supplementierung (Mineralien, Vitamine, Eisweiß) erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.


Magenballon

Magenballon

»Der Magenballon (englisch intragastric balloon) ist eine nicht-operative Methode zur Behandlung stark adipöser Patienten. Im Gegensatz zu anderen Verfahren aus dem Bereich der Adipositaschirurgie zeichnet sich der Magenballon dadurch aus, das keine operativen Risiken und Narben entstehen, da er direkt durch die Speiseröhre in den Magen eingeführt wird. In einem ambulanten Eingriff wird in Sedierung der Magenballon endoskopisch in den Magen eingeführt und anschließend mit einer Kochsalzlösung befüllt. Dadurch wird der Magen zu einem Großteil gefüllt und hat somit ein niedrigeres Fassungsvolumen, sodass der Patient schnell ein Sättigungsgefühl entwickelt. Der Ballon bleibt in der Regel nur für sechs Monate im Körper und wird danach entfernt, da sonst das Risiko zu hoch wird, dass er platzt und Komplikationen verursacht (s.u.). « (Quelle: Wikipedia)


Magenband

Magenband

»Ein Magenband (englisch gastric band) dient einer medizinischen Behandlungsmethode bei krankhafter Adipositas, die durch Diäten und konservative Behandlungsmaßnahmen nicht behandelbar ist. Zusammen mit anderen Methoden gehört das Magenband zum Spektrum der Adipositaschirurgie, der chirurgischen Therapie des krankhaften Übergewichts. Sie ist das letzte Mittel der Wahl, wenn konservative Methoden zur Gewichtsreduktion versagt haben. Die Indikation zur Magenzügelung ist gegeben ab einer Körpermassenzahl von mindestens 35-40. Errechnet wird diese durch die Formel [Körpergewicht in kg]/[Körpergröße in m]²« (Quelle: Wikipedia)

Animation einer Magenband-OP unter Youtube [mehr]


Roux-en-Y-Magenbypass

Magenbypass

»Der Roux-en-Y-Magenbypass ist eine chirurgische Operationstechnik im Rahmen der Adipositaschirurgie. Bei extrem adipösen Personen kann mit ihrer Hilfe eine Gewichtsreduktion erzielt werden, weil sie den natürlichen Weg der Nahrung durch den Magendarmtrakt verändert und so zu einer gewollten Malabsorption führt und gleichzeitig bewirkt, dass die Patienten geringere Mengen an fester und flüssiger Nahrung aufnehmen. Der Eingriff ist das letzte Mittel der Wahl, wenn konservative Methoden zur Gewichtsreduktion versagt haben. « (Quelle: Wikipedia)

Animation einer RNY-Magenbypass-Operation unter Youtube [mehr]


weitere Methoden

Schlauchmagen
  • Schlauchmagen auch Sleeve Gastrektomie oder Sleeve Resection – ein Großteileil des Magens wird entfernt, vom sackförmigen Magen bleibt am Ende ein Schlauch übrig – wird teilweise als Ersteingriff (Senkung des OP-Risiko) bei extremer Adipositas (BMI > 60) zur ersten Gewichtsreduzierung empfohlen, um anschließend Monate später in eine weitere effektivere OP (Magenbypass, BPD/BPD-DS) durchzuführen – Animation einer Schlachmagen-Operation (Sleeve-OP) unter Youtube [mehr]
  • BPD (Biliopankreatische Diversion) – mehr auf Wikipedia
  • BPD-DS (Biliopankreatische Diversion mit Duodenal Switch) – mehr auf Wikipedia – Animation einer BPD-DS-Operation unter youtube [mehr]
  • Magenschrittmacher – mehr auf Wikipedia

Quelle

  1. Ann Intern Med. 2005 Apr 5;142(7):547-59 Meta-analysis: surgical treatment of obesity.
  2. Laparoscopic Roux-en-Y gastric bypass versus laparoscopic vertical banded gastroplasty: results of a 2-year follow-up study. Surg Endosc. 2007 Apr;21(4):659-64.
  3. A prospective comparison of vertical banded gastroplasty and Roux-en-Y gastric bypass in a non-superobese population. Obes Surg. 2006 Feb;16(2):151-8